Pfadfinder in Roetgen: engagierte Helfer/innen des Alltags in allen Altersstufen

Die Kinder und Jugendlichen der Pfadfinderinnenschaft St. Georg aus Roetgen bestimmen ihr Programm selbst

In Roetgen gibt es seit 41 Jahren die Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Sie gehören zum Bundesverband der Pfadfinderinnenschaft St. Georg, einer der beiden katholischen Pfadfinderverbände in Deutschland.

Unsere 60 Mitglieder aus Roetgen verteilen sich auf 4 Altersstufen und den dazugehörigen Leiterinnen und Leitern.

Die Kinder im Alter zwischen 7 und 10 Jahren nennen sich Wichtel und treffen sich montags von 16.30 bis 18.00 Uhr im kath. Pfarrheim. Die nächste Altersstufe, die Pfadis, besteht aus den Kindern im Alter zw. 11 und 14 Jahren. Sie treffen sich montags von 18.00 bis 19.30 Uhr. Die Jugendlichen zw. 14 und 16 Jahren nennen sich Caravells und haben ihre Treffen mittwochs von 0000 bis 00.00 Uhr. Die Ranger, Jugendliche über 16 Jahre, treffen sich mittwochs von 19.00 bis 20.30 Uhr.

Die einzelnen Gruppen werden von Leiterinnen und Leitern betreut, die vom PSG Diözesanverband Aachen aus- und weitergebildet werden.
In den einzelnen Altersstufen sind die Kinder noch einmal auf kleinere Gruppen von vier bis sechs Mitgliedern aufgeteilt. Bei den Wichteln nennt man diese Kleingruppe "Völkchen", bei den Pfadis "Gilden", und bei den Caravells und Rangern "Runden". Die Kinder lernen sich in diesen Kleingruppen besser kennen, können leichter ihre Meinung sagen und sich besser einigen.

Die Gruppenmitglieder entscheiden je nach Alter weitestgehend selbst über ihre Programme. Auch die Jüngsten bringen ihre Ideen mit ein und entscheiden sich für ein längerfristiges Thema, das dann als Planzeit von unterschiedlichen Seiten betrachtet und erlebt wird. Dabei können die Kinder und Jugendlichen entdecken, dass sie vieles können, und dass es Spaß macht, miteinander Neues auszuprobieren.

Ein Prinzip der Pfadfinder, das auf den Gründer Baden Powell zurückgeht, lautet: "Learning by doing", d. h. lernen durch handeln. Deshalb beinhalten die Projekte, die durchgeführt werden, neben der Theorie auch sehr viel Praxis. Die Aktivitäten gehen von Lagertechniken, wie Zelte aufbauen und Lagerbauten erstellen, über Singen, Malen, Werken, Theaterspielen bis hin zur Erforschung der Natur.